Hunde und die Pflanzenwelt

Hunde und die Pflanzenwelt – Ginster

Hallo Zusammen,

bei einem Spaziergang mit meinem kleinen wilden Parson Russell Terrier ist mir aufgefallen, dass wir zwar immer schön durch Gärten, Parks und Wälder streifen, aber ich nicht wirklich Ahnung von den ganzen Pflanzen und Bäumchen und Blümchen um uns herum habe. Ich hab dann beschlossen, dass ich mich da mal informieren muss. Und eine Serie schreiben sollte.Und natürlich brauch ich dafür Unterstützung. Und wer ist da besser geeignet als meine liebe Omi, die gelernte Gärtnerin und ein wandelndes Pflanzenlexikon ist. Für den ersten Teil dieser Serie: Hunde und die Pflanzenwelt nehmen wir uns Ginster vor.

Ginster

Ginster ( Cytisus scoparius oder Sarothamnus scoparius), auch als Besenginster bekannt, gehört zu den Schmetterlingsblütengewächsen. Dieser Strauch wird zwischen 50cm bis 200cm groß und wächst vorwiegend in Mitteleuropa an Wegen, Heiden auf Sandböden. Gerne wird dieser Strauch als Zierstrauch im heimischen Garten gepflanzt. Der Ginster zieht den gemeinen Holzbock, auch als Zecke bekannt, an. Er ist also ein Zeckenmagnet und sollte möglichst nicht im heimischen Garten gepflanzt werden, wenn man Tiere hat und Zecken vermeiden möchte.

Zeckengefahr

Ferner ist Ginster für Tiere, gerade für Hunde und Katzen, giftig. Der Ginster enthält das Alkaloid Sparten, dessen Wirkstoff sich in den Samen und Blättern dieser Pflanze findet. Verschiedene Ginsterarten enthalten zudem das Gift Cytisin. Eine Vergiftung unseren lieben Vierbeinern macht sich durch Übelkeit, erhöhten Speichelfluß, Erbrechen und Durchfall, Unruhe, Erregung, Lähmungen, Verstopfungen bis zum Darmverschluss  und Bewusstlosigkeit bemerkbar.  In jedem Fall sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Daher also: Achtung bei Ginster in Gärten, auf Wiesen oder Wäldern.

Liebste Grüße Eure Mickey & Isa

Tipps & Tricks Weitere Informationen findet Ihr unter: http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/Ginster/ginster.html